Logo Herner Jazz Festival
presented

Sa. 13.06.2015
ab 16:00 Uhr




Künstlerzeche
Unser Fritz


VVK: 14€

zzgl. VVK-Gebühr

Tageskasse: 18€


Karten sind erhältlich bei: Stadtmarketing Herne in der Kirchhofstr., ELPI Tickets im Saturn Bochum, Bo-Marketing in der Huestraße Bochum oder direkt hier


Die Presse über das Herner Jazzfestival

(Bilder zum vergrößern bitte anklicken)

Quelle: derwesten.de

Thomas Anzenhofer eröffnet Herner Jazz-Fest mit Countrysongs

Herne |Die dritte Auflage des Festivals fand erstmals in der Künstlerzeche statt. 80 Jazzfreunde erlebten einen ungewöhnlichen Auftakt – mit Westernsongs.
Thomas Anzenhofer startete mit einem Klassiker: Mit dem „Folsom Prison Blues“ begann er seinen Auftritt am Samstag in der Künstlerzeche Unser Fritz. Johnny Cash auf einem Jazz-Festival? Für Anzenhofer, Theaterfreunden als Verkörperung der Countrylegende am Bochumer Schauspielhaus bekannt, kein Widerspruch: „Cash hat selber auch auf dem Montreux Jazz Festival gespielt, da hab ich mir gedacht, das mach ich dann auch hier in Herne“, erklärte der gebürtige Ulmer dem Publikum. Allein mit seiner Gitarre spielte er sich durch die Cash-Klassiker. „Ghostriders in the Sky“ war genau so dabei wie „Personal Jesus“.

„Jazz hat keinen leichten Stand“
Veranstalter Oliver Bartkowski hatte ein exzellentes Line-Up zusammengestellt. Zwei Einzelkünstler und zwei Bands holte er in die Zeche. Mit 80 Zuschauern war die dritte Auflage des Festivals allerdings eher mau besucht, wie Bartkowski zugeben musste. „Wir haben ein treues Publikum, aber Jazz hat ja an sich keinen leichten Stand. Es ist nicht wie beim Wacken Open-Air.“ Die beiden Vorgängerveranstaltungen fanden einmal in den Flottmann-Hallen und im Schoß Strünkede statt. „Auch dort hatten wir um die 80 Zuschauer.“ Bartkowski zeigte sich trotz der mäßigen Resonanz zufrieden.

Das Gypsy Jazz Stringtett, Sängerin Hannah Köpf und als Headliner Panic Room – sie alle spielten vor einem begeisterten Publikum. Oliver Bartkowski geht davon aus, dass es das Herner Jazz Festival auch im nächsten Jahr geben wird, wie er ankündigte. „Es hängt natürlich von der Zusammenarbeit mit dem Herner Kulturbüro ab. Aber von dort haben wir grünes Licht.“
Patrick Mammen

Quelle: derwesten.de

Herner Jazz Festival zieht in die Maschinenhalle Unser Fritz

Herne | Oliver Bartkowski verlegt das Herner Jazz Festival in seinem dritten Jahr in die wettersichere Maschinenhalle der Künstlerzeche Unser Fritz.

Zwei Mal hatte Oliver Bartkowski das Schloss Strünkede als Kulisse für sein Herner Jazz Festival gewählt, und zwei Mal enttäuschte das Wetter den Bochumer Veranstalter. Nachdem die Premiere mit Jasper Vant’ Hof Pfingsten 2013 deshalb schon vorsorglich in die Flottmann-Hallen verlegt worden war, fröstelten die Jazz-Fans im August 2014 bei elf Grad und Regen nicht minder. Für die dritte Auflage am Samstag, 13. Juni, hat sich Bartkowski deshalb einen Ort ausgesucht, der bei jedem Wetter zu bespielen ist: die Maschinenhalle der Künstlerzeche Unser Fritz. Drei Künstler schon gebucht

Die ersten drei Künstler stehen schon fest. Einer von ihnen ist Thomas Anzenhofer. Der Schauspieler und Musiker hat in seiner Johnny Cash Tribute Show in 99 Vorstellungen am Bochumer Schauspielhaus schon mehr als 50 000 Menschen begeistert. Er wird auf dem Herner Jazz Festival eine bunte Mischung aus Songs von Johnny Cash und weiteren Klassikern präsentieren.

Die deutsche Jazz-Pop-Sängerin Hannah Köpf ist die zweite Künstlerin. Über ihr drittes Album „Lonely Dancer“ heißt es: „Country, Folk und Jazz fusionieren feinsinnig zu einem sensiblen Sound, der den Zuhörer auf intellektueller wie auf emotionaler Ebene berührt. In bester Gesellschaft von grandiosen Musikern kann man sich dabei dem Spagat zwischen Einsamkeit und ausgelassenem Tanz hingeben.“

Das Rock-Jazz-Trio Panic Room um die Musiker Dominik Korte (Gitarre, Loop), Marco Arndt (Saxofon) und Jonas Wilms (Schlagzeug) hat ebenfalls zugesagt. Seine Spezialität sind „traditionelle Jazz-Skills im modernen Gewand. Mal gerade, mal humpelnde Rhythmen, mal seichte, mal aggressive Klänge geben sich die Hand mit Bebop- und Blues-Themen“, kündigt der Veranstalter an. Ein markantes Zeichen des Trios aus dem Ruhrgebiet ist der fehlende Bass. Diesen ersetzen die drei durch live eingespielte Gitarren und Saxofon-Loops. Ein bis zwei weitere Künstler sollen noch engagiert werden.

„Ich bin von der Location sehr angetan“, sagt Oliver Bartkowski zu seinem neuen Festivalort am Rhein-Herne-Kanal, der ihn auch mit seinem „Strandflair“ überzeugt hat. Er verbinde die Vorzüge einer Halle mit der Möglichkeit, „dass die Leute auch mal draußen ein Bier trinken können“. Auch wenn bis zu 400 Zuschauer hineinpassen, rechnet Bartkowski „realistisch mit 200“. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben ihn gelehrt, dass in Herne wie in Bochum mit Jazz keine riesigen Besuchermengen zu bewegen sind, „wenn man nicht wirkliche Top-Stars hat“. Deshalb habe er auch seine in den Flottmann-Hallen gestartete Jazz-Reihe eingestellt, sagt Bartkowski. „Wir hatten hervorragende Künstler, aber der erhebliche Aufwand stand in keinem Verhältnis zum Ertrag.“

Der Eintrittspreis für das 3. Herner Jazz Festival konnte auf 14 Euro gesenkt werden.
Das Festival beginnt am Samstag, 13. Juni, um 16 Uhr in der Maschinenhalle der Künstlerzeche, Zur Künstlerzeche 10.
Im Internet sind bereits einige Details zu erfahren: www.hernerjazzfestival.de
Ute Eickenbusch

Quelle: derwesten.de

Silvia Droste ist Stargast beim 2. Herner Jazzfestival

Herne | Mit Silvia Droste gibt sich am Samstag, 16. August, die Grande Dame des deutschen Jazzgesangs und zugleich eine echte Hernerin beim 2. Herner Jazzfestival die Ehre. Im vergangenen Jahr war der Niederländer Jasper van’t Hof Stargast der Veranstaltung.

Silvia Droste tritt gemeinsam mit dem Martin Sasse Trio auf - bei schönem Wetter ab 16 Uhr im Schlosshof Strünkede, bei Wind und Regen in den Flottmann-Hallen.

Den Schweizer Künstler Seven haben die Veranstalter um Oliver Bartkowski (Wunderbar Records) ebenfalls engagiert. „Er war nicht nur für den MTV Music Award nominiert, sondern seine aktuelle Single ,Lost’, die er gemeinsam mit Stefanie Heinzmann aufgenommen hat, war und ist ein Riesenhit in der Schweiz“, meldet Bartkowski. Über 250 000 CDs habe Seven verkauft. Beim Herner Jazzfestival performt er seine eingängigen Pop-Hits als unterhaltsame und anspruchsvolle Jazzversionen und präsentiert erstmals in Deutschland Songs aus seinem Album „The Art is Piano“. Auch die Bochumer Tatort-Jazz-Ikone Milli Häuser tritt beim Festival mit ihrem erfolgreichen Projekt The Jazz Party auf. Präsentiert werden eigene Kompositionen und große Pop-Hits in swingenden Versionen.

Neu dabei ist das Sven Bergmann Quartett, das u.a. mit dem Schlagzeuger Bill Elgart kommen wird. Dieser arbeitete bereits als Sideman für Sheila Jordaon, Marion Brown, Claudio Fasoli, Tomasz Stanko, Gary Peacok und Sam Rivers.

Und noch ein lokales Ensemble präsentiert das Festival: Johannes Altemeier (14), erfolgreicher Alt-Saxophonist bei „Jugend jazzt“, spielt im Szelag-Altemeier-Trio mit seinen Eltern Heinrich Altemeier (Gitarre) und Bettina Szelag (Gesang) ein Jazz- und Blues-Repertoire von Ella Fitzgerald über Charlie Parker und Miles Davis bis Horace Silver und Duke Ellington.

Quelle: derwesten.de

Silvia Droste feierte Bühnenjubiläum mit Heimauftritt in Herne

Herne | Starker Jazz ließ die rund 200 Zuschauer die Fröstel-Temperaturen beim 2. Herner Jazz-Festival im Schlosshof Strünkede vergessen. Auf der Bühnen standen außer Silvia Droste das Szelag/Altemeier Trio, das Sven Bergmann-Quartett, Milli Häuser und Seven aus der Schweiz.

Ob mit Reibekuchen oder Bratwurst auf der Schlosshofmauer oder direkt vor der Bühne mit bestem Blick auf die Musiker: Das zweite Herner Jazz-Festival konnte am vergangenen Samstag aus verschiedensten Perspektiven erlebt werden.

Nachdem sich im letzten Jahr der Pianist Jasper van´t Hof als der erhoffte Publikumsmagnet erwiesen hatte, lockte in der zweiten Auflage der Auftritt der Herner Jazzsängerin Silvia Droste lokales und auswärtiges Publikum in den Schlosshof von Strünkede. Zum 40. Bühnenjubiläum der „First Lady of German Vocal Jazz“ hatte sich die Sängerin mit dem „Martin Sasse Trio“ äußerst fähige Mitspieler ausgesucht, gemeinsame Auftrittserfahrung sorgte für ein vertraut-dynamisches Zusammenspiel auf der Bühne.

Der besondere Charme
Ohne große Umschweife geht Droste von der Begrüßung direkt in ihren ersten Song über und auch wenn sie im Schwung der ersten Töne öfter mal das Mikro verpasst, trägt ihre Stimme doch bis in die hinteren Reihen. Unaufgeregt und cool singt Droste dann „A little taste“ des amerikanischen Komponisten Dave Frishberg, und spielt immer wieder gekonnt mit ihrer Stimme.

Die Trio-Musiker bekommen in einem Instrumental die Möglichkeit aufzutrumpfen. Martin Sasse spielt flockige Klavierläufe und das Schlagzeugsolo ist ein Gewittersturm, der zum Glück an diesem Abend nur auf der Bühne wütet.

Gegen Ende bindet Silvia Droste dann das recht stimmkräftige Strünkeder Publikum mit ein, bevor sie den Zuschauern den letzten Song des Abends widmet.

Konzertbesucherin und Kulturdezernentin Gudrun Thierhoff freut sich über Drostes Auftritt und lobt das Ambiente im Schlosshof: „Es gefällt mir, wie das Publikum miteinbezogen wurde, schade, dass das Wetter so unsommerlich ist. Das Festival hätte Besseres verdient.“

Veranstalter Oliver Bartkowski ist zufrieden, denn zumindest bleibt es trocken: „Natürlich hat uns die „open Air“-Entscheidung Besucher gekostet. Aber letztendlich sind wir mit circa 200 verkauften Tickets in der Dimension des Vorjahres gelandet.“

Besonders gegen Abend wird es recht kühl in Strünkede. Wie gut, dass der nächste Act, „The Jazz Party“ mitsamt Bochumer Jazz-Ikone Milli Häuser, dann einige Besucher zum Tanzen bringt. Special Guest ist der Trompeter Dmitrij Telmanov. Gemeinsam bieten die Musiker einen Mix aus Jazz, Pop, auch ein bisschen Reggae spielt mit hinein in die Coversongs der Gruppe.

„Ein schöner Veranstaltungsort und ein tolles, aufmerksames Publikum“, freut sich Jazzpianist Sven Bergmann über die guten Bedingungen. „Das Festival hier im offenen Schlosshof hat einfach einen ganz besonderen Charme.“

Das Festival eröffnete das Szelag-Altemeier-Trio aus Herne. „Wir freuen uns über Herner Musiker, die beim Publikum dann auch noch so gut ankommen, konstatierte Bartkowski.

Daneben hatten das Sven Bergmann Quartett und der Schweizer Popkünstler „Seven“ Auftritte auf der Bühne im Strünkeder Schlosshof.

„Aufgrund des Zuspruchs gehe ich davon aus, dass wir nächstes Jahr das dritte Jazz- Festival veranstalten können“, so Oliver Bartkowski.
Malte Hemmerich

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